An kommunalen Kitas wird weiter gestreikt


Die Beschäftigten kommunaler Kitas und anderer sozialer Dienste setzen am Donnerstag ihre Warnstreiks fort. Nach dem Auftakt in Nordbayern am Vortag geht es nun im Süden des Freistaats weiter. Höhepunkt ist eine Kundgebung um 11.15 Uhr in München, zu der die Gewerkschaft Verdi tausende Teilnehmer erwartet.Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst fordern bessere Arbeitsbedingungen, mehr Wertschätzung und damit verbunden auch eine bessere Bezahlung. Mit ihren Aktionen wollen sie den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber vor der dritten Tarifrunde am 16. und 17. Mai in Potsdam erhöhen.Zehntausende Eltern müssen an beiden Tagen ihre Kinder anderweitig versorgen. Eine Notbetreuung ist nicht vorgesehen. Viele Mütter und Väter hatten aber nach Angaben von Verdi Verständnis. Sie wüssten, dass es den Beschäftigten um Betreuungsqualität und Arbeitsbedingungen gehe. Diese Verbesserungen seien auch im Interesse der Kinder.Betroffen von den Warnstreiks sind neben Kitas, Krippen, Kindergärten und Horten auch Jugendämter, die Behindertenhilfe, Senioreneinrichtungen oder die ambulante Pflege. Schon vergangene Woche hatte es Warnstreiks gegeben. Ein Umdenken der Arbeitgeber sei aber nicht zu erkennen, hatten Verdi und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) danach bemängelt.

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