Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Mit Aktionen und Veranstaltungen beteiligen sich am Donnerstag zahlreiche Organisationen in Niedersachsen und Bremen am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Unter dem bundesweiten Motto “Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!” fordern sie mehr Teilhabe und Selbstbestimmung.“Menschen mit Beeinträchtigungen sollen selbstbestimmt leben und an unserem gesellschaftlichen Alltag teilhaben können”, sagte die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen, Kerstin Tack, laut Mitteilung. “Dafür brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen”, sagte sie mit Blick auf die Politik.Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) forderte niedersächsische Unternehmen auf, mehr Menschen mit Behinderungen auszubilden und zu beschäftigen. “Für Menschen mit Behinderungen ist der Arbeitsmarkt immer noch exklusiv, statt inklusiv”, sagte der Vorsitzende des DGB Niedersachsen, Mehrdad Payandeh laut Mitteilung.In Bremen tagt das Behindertenparlament in den Räumen der Bremischen Bürgerschaft. Die Mitglieder wollen über die Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine sprechen. Weitere Themen sind die Bezahlung von Beschäftigten in Werkstätten und die Wohnverhältnisse. Die Mitglieder des Bremer Behindertenparlaments treffen sich in der Regel ein Mal im Jahr.Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wird in diesem Jahr zum 30. Mal organisiert.

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