++ News zum Ukraine-Krieg ++ Rund 800 Zivilisten harren offenbar in Chemiefabrik aus

Offenbar viele Asow-Kämpfer nach Russland gebracht

0.05 Uhr: Mehr als 1.000 ukrainische Kriegsgefangene aus dem eroberten Stahlwerk in Mariupol sind mittlerweile nach Russland gebracht worden. Die russischen Strafverfolgungsbehörden beschäftigten sich derzeit mit ihnen, meldete die russische Staatsagentur Tass in der Nacht zum Mittwoch unter Berufung auf Sicherheitskreise. Unter ihnen könnten mehr als 100 ausländische “Söldner” sein. Bald würden noch mehr ukrainische gefangene Soldatinnen und Soldaten aus der südostukrainischen Hafenstadt nach Russland transportiert.

Klitschko: Brauchen weiter Hilfe

23.56 Uhr: Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko hat auf Twitter bekräftigt, dass die Ukraine weiterhin auf Hilfe angewiesen ist. “Mehr als 100 Tage russische Invasion und Kriegsverbrechen. Wir schreien immer noch um Hilfe! Wir brauchen Hilfe. Wie viel? Es ist nie genug, solange dieser Krieg geht!” schrieb der ehemalige Boxweltmeister.

US-Republikaner fordern Waffen mit großer Reichweite für die Ukraine

23.40 Uhr: Der amerikanische Oppositionsführer Mitch McConnell hat im Senat nach weiteren Waffen für die Ukraine gerufen. “Während Russland mehr Kampfkraft an die Front pumpt, brauchen die ukrainischen Soldaten mehr Waffen. Sie brauchen stärkere Waffen. Und sie brauchen Waffen mit größerer Reichweite, um den russischen Offensivkräften aus der Sicherheit entgegenzuwirken.” Die Biden-Administration sollte klarstellen, dass sie die Ukraine weiterhin mit Raketen mit größerer Reichweite versorgen wird, damit sie sich gegen massives Artilleriefeuer verteidigen kann, das von ukrainischem Territorium aus abgefeuert wird. Nach einem Bericht der Voice of America Ukraine wollen die USA Raketen liefern, die Angriffe von Schiffen abwehren können.

Weltbank gibt Ukraine neue finanzielle Unterstützung

23 Uhr: Die Weltbank bewilligt neue Hilfen für die Ukraine. Das Direktorium segnet zusätzliche 1,5 Milliarden Dollar ab, mit denen Gehälter von Regierungsmitarbeitern und Sozialarbeitern bezahlt werden sollen. Damit werde die bereits zugesagte Unterstützung für Kiew auf über vier Milliarden Dollar erhöht. Die jüngste Finanzierungsrunde werde unter anderen von Großbritannien, den Niederlanden, Litauen und Lettland garantiert.

Selenskyj: Front im Osten unverändert

23.20 Uhr: In der umkämpften Ostukraine haben russische Truppen nach Darstellung des ukrainische Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch keinen Durchbruch erzielt. “Die Situation an der Front hat in den letzten 24 Stunden keine wesentlichen Änderungen erfahren”, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft am Dienstagabend. “Die äußerst heldenhafte Verteidigung des Donbass wird fortgesetzt.”Am heftigsten werde weiterhin um Sjewjerodonezk, Lyssytschansk und Popasna gekämpft. “Es ist zu spüren, dass die Besatzer nicht geglaubt haben, dass der Widerstand so stark sein wird”, sagte der Präsident. Nun versuche Russland, zusätzliche Einheiten im Donbass, aber auch im südukrainischen Gebiet Cherson einzusetzen, um ukrainische Gegenangriffe zu stoppen.Wolodymyr Selenskyj bei einem Besuch der Truppen im Osten (Archivbild): Der Präsident lobt den Widerstand der eigenen Streitkräfte. (Quelle: Cover-Images/imago-images-bilder)

Referendum in Melitopol geplant

23.05 Uhr: In der von russischen Truppen besetzten südukrainischen Stadt Melitopol planen die Machthaber nach eigenen Angaben weiter den Beitritt zu Russland. Die Vorbereitungen für ein Referendum hätten begonnen, sagte die prorussische Statthalterin Halyna Danyltschenko am Dienstag der russischen Agentur Tass zufolge.

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