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Vor 75 Jahren erste Landtagswahl in Schleswig-Holstein

Die Schleswig-Holsteiner haben vor exakt 75 Jahren erstmals den Landtag gewählt. Auf dieses Ereignis am 20. April 1947 macht das Parlament auf seiner Homepage aufmerksam. Von dem damaligen Ergebnis kann besonders eine Partei heute nur träumen: Die SPD holte seinerzeit 43,8 Prozent der Stimmen und konnte daraufhin eine Alleinregierung bilden.

Sieben Parteien traten 1947 zur Wahl an, drei davon schafften den Einzug ins Parlament. Von den 70 Sitzen gingen 43 an die SPD, 21 an die CDU (34,0 Prozent) und 6 an den SSV (9,3 Prozent), den Südschleswigschen Verein. Aus diesem Dachverband der dänischen Volksgruppe ging 1948 dann die Partei Südschleswigscher Wählerverband (SSW) hervor.

Ministerpräsident wurde 1947 der Sozialdemokrat Hermann Lüdemann – am 8. Mai. Genau an diesem Tag wird im laufenden Jahr der Landtag zum 20. Mal gewählt. In der konstituierenden Sitzung 1947 warb Lüdemann für ein demokratisches Deutschland und ein vereintes Europa. Vor der damaligen Wahl hatte es im Norden zwei ernannte Landtage gegeben. Diese wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von der britischen Militärregierung eingesetzt. Bei den bisherigen 19 Landtagswahlen wurde die CDU elf Mal stärkste Kraft. Die SPD schaffte dies acht Mal, zuletzt im Jahr 2000.

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